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Burn-out bei Familie Putz: Künf­tig nur noch Wer­bung wenn XXXLutz mal nicht räumt

Bild-Quellen: Bwag – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link & Lutz-marketing.at – Own work, CC BY-SA 4.0, Link; Bildbearbeitung mit GIMP

Ein TV-Werbestar zu sein, mag lukrativ und reizvoll sein. Doch wenn man dafür im Dauereinsatz steht und mehrmals täglich neue Spots drehen muss, kann der Job ganz schön stressig sein – und einem das ganze auch schon mal zuviel werden!

So geschehen bei Österreichs bekanntestem Werbe-Clan, der Familie Putz, wo gleich vier der fünf Darsteller wegen Burn-outs bzw. akuter Burn-out-Gefährdung in ärztliche Behandlung genommen werden mussten. Kein Wunder, hat der TV-Zuseher doch das Gefühl, dass bei XXXLutz jeden Tag ein neuer Räumungsverkauf stattfindet und sich die Wahnsinnspreise und Minusprozente förmlich überschlagen!

Bis auf Oma Putz, der die Belastung und die täglichen 13 Stunden vor der Kamera offenbar nichts anhaben können, wurden bei den restlichen Mitgliedern der Familie Putz die typischen Symptome des Ausgebranntseins diagnostiziert. Dazu Mama Linda Putz: “Zuletzt habe ich bereits nach zwei Stunden Werbe-Dreh nur noch innere Leere, Lustlosigkeit und vor allem das Gefühl der Sinnlosigkeit gespürt. Trotz aller schauspielerischen Professionalität schaffst du es da einfach nicht mehr, die restlichen 11 Stunden der Drehzeit alles super zu finden!”

Um zu vermeiden, dass sich alsbald das Arbeitsinspektorat einschalten könnte, zieht die österreichische Einrichtungshauskette nun die Reißleine. XXXLutz-Firmensprecher Ferdinand Ferstlhammer: “Mittlerweile weiß ohnehin so gut wie jeder, dass bei uns praktisch immer Räumungsverkauf ist und ‘Minus 30%’ nicht die Ausnahme sondern die Regel sind. Das dauerhaft zu bewerben, macht somit eigentlich ohnehin keinen Sinn!”

Die Familie Putz werde daher in Zukunft nur noch dann im Werbefernsehen zu sehen sein und potentielle Möbelkäufer extra darauf hinweisen, wenn beim XXXLutz tatsächlich mal keine Zwickeltage stattfinden und auch nicht geräumt wird. Zum Wohle von Oma, Papa, Mama, Putzi und Ixi Putz. Und vielleicht auch zum Wohle von so manchem TV-Konsumenten!

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