Endlich wirksame Nord­korea-Sanktion: UEFA verhängt Spiel­verbot über Manchester United

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Was hat die Welt nicht schon alles versucht, um den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un zur Vernunft zu bringen!? Gefühlte 1000 Embargos und Sanktionen wurden dem ostasiatischen Land bereits aufgebrummt. Mit dem einzigen Effekt, dass dort noch mehr Bomben und Raketen gebaut und getestet wurden und sich der ‚Oberste Führer‘ der Demokratischen Volksrepublik Korea ob der Ohnmacht der Staatengemeinschaft ins Fäustchen lachte. Doch nun dürfte ein wunder Punkt des Diktators gefunden worden sein: Der Fußballverein Manchester United wird aus sämtlichen Fußballbewerben ausgeschlossen und soll so Kim Jong-un zum Einlenken bringen.


Schon seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Kim ein glühende Anhänger des Traditionsvereins aus Manchester ist. Sämtliche Spiele von ManU werden aus diesem Grund im koreanischen Staatsfernsehen live übertragen. An den Spieltagen der Red Devils nimmt sich der Diktator grundsätzlich ganztägig frei und auch die fast schon täglichen Raketentests sind an diesen Tagen ein absolutes No-Go.

Diesen Umstand möchte sich die UEFA zu Nutze machen und mit ihrem Spielbann für Manchester United zum Friedensstifter im Nordkorea-Konflikt avancieren. Dazu ManU-Trainer José Mourinho, der gewiefte Defensiv-Taktiker, dessen Idee die ganze Aktion gewesen sein soll: „Natürlich tut es uns ein wenig Leid für unsere Spieler und Fans! Viele von ihnen sind ohnehin der Meinung, dass Kim eigentlich eher ein Man City-Fan sein sollte. Wie auch immer: Fußball ist nun mal ein völkerverbindender Sport. Und wenn wir unter Beweis stellen können, dass wir mit dieser simplen Aktion mehr bewegen können als ein Donald Trump oder die UNO, dann sind wir natürlich gerne bereit, auf sportliche Art und Weise Kim Jong-un zur Vernunft zu bringen!“

Ob dieser drastische Schritt der UEFA im Korea-Konflikt auch wirklich den Durchbruch bringen wird, muss sich noch zeigen. Dem Vernehmen nach gibt es jedoch bereits erste Signale aus Pjöngjang, dass man an den Verhandlungstisch zurückkehren wolle. Zwei Dinge dürften jedoch bereits feststehen. Erstens: Personen aus dem näheren Umfeld des Diktators können fürs erste einmal aufatmen – an Tagen, an denen ManU in der Vergangenheit ein Spiel verloren hat, wurden in Nordkorea gehäuft willkürliche Exekutionen durchgeführt. Und zweitens: Sollte die atomare Bedrohung tatsächlich auf diese Art beigelegt werden können, dann ist José Mourinho definitiv ein heißer Kandidat für den diesjährigen Friedensnobelpreis!

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