Peinliche Bundesliga-Panne: HSV mit Über­zieh­leib­chen gegen Glad­bach

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Seit etwas mehr als 54 Jahren spielt der Hamburger Sportverein nun bereits in der Bundesliga. Doch dieses Hoppala ist in der Geschichte des Clubs und der gesamten Bundesliga wohl einzigartig – und zugleich ziemlich peinlich: Zum Spiel am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach hatten die Hamburger nur die dunkle Garnitur ihrer Dressen mitgebracht. Da die Borussen ebenfalls mit dunklen Trikots einliefen, mussten die Gäste aus der Hansestadt kurzfristig rosa Überziehleibchen überstreifen.


Da die Spieler auf Grund der kalten Temperaturen beim Aufwärmen ihre Trainingsjacken anhatten, wurde das Schiedsrichtergespann erst beim Einlaufen auf das Problem aufmerksam. Referee Markus Schmidt im Anschluss an die Partie: „Klar, ich hätte beim Aufwärmen natürlich bei den HSV-Spielern mal kurz unter die Trainingsjacken reingucken können, dann wäre mir das Malheur schon früher aufgefallen. Aber das Problem mit farbgleichen Dressen hatte ich wahrscheinlich das letzte Mal als Schiri einer Schülerliga-Partie! In der obersten Spielklasse vertraust du einfach blind darauf, dass sich die Clubs vorher in Sachen Trikots absprechen.“

Glücklicherweise wurde im Mannschaftsbus ein Sack mit rosa Überziehleibchen von der U14 des HSV entdeckt, so dass die Partie letztlich doch noch zeitgerecht angepfiffen werden konnte. So mancher Athlet wie beispielsweise Kyriakos Papadopoulos hätte allerdings ein Leibchen mit mindestens zwei Nummern größer benötigt: „Ich habe mich gefühlt wie eine Knackwurst, alles hat gespannt und ich konnte mich nicht ordentlich bewegen. Kein Wunder, dass wir mit einer 3:1-Niederlage vom Platz gingen.“

Um zu vermeiden, dass dem HSV der selbe Fehler nochmals unterläuft – und wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg liegen lässt – überlegen die Hanseaten, künftig mit transparenten Trikots aufs Feld zu laufen. Sportdirektor Jens Todt: „Die einzige Farbe, die derzeit noch kein anderer Club verwendet, ist Transparent. Egal, gegen wen wir spielen, mit durchsichtigen Dressen sollte uns die Peinlichkeit von Mönchengladbach künftig erspart bleiben. Und wenn wir dadurch mehr weibliche Fans ins Stadion locken, soll’s mir nur recht sein!“

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