Kinesio­lo­gisch rich­tige Aus­schei­dung: Die liegende Acht

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Für die einen ist es einfach nur eine lästige Pflicht. Andere kombinieren den Vorgang mit Zeitungslektüre oder dem zwischenzeitlichen Check ihres Smartphones. Kinesiologische Wissenschafter messen dem Gang auf die Toilette neuerdings neben der körperlichen Notwendigkeit zunehmend auch eine seelische Bedeutung bei: Sie raten dazu, den Gang aufs Klo dafür zu verwenden, um gleichzeitig auch emotionalen Ballast los zu werden.


Professor Wei Xingping von der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie erklärt, wie man jeden Stuhlgang bzw. das Urinieren dazu nutzen sollte, um auch die eigene Seele auszumisten: „Wenn wir einen Druck auf der Blase oder ein dringendes Bedürfnis verspüren, dann ist das oft nicht nur eine körperliche Reaktion, sondern dahinter verbirgt sich nicht selten eine seelische Belastung, die sich aufgestaut hat und nach einem Ventil sucht. Wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir den Ausscheidevorgang mental damit verbinden, gemeinsam mit dem Kot bzw. dem Harn auch Stress, persönliche Krisen oder sonstige emotionale Belastungen los zu werden.“

Bereits auf dem Weg zur Toilette sollte man versuchen, sich auf diesen seelischen Reinigungsvorgang geistig einzustellen. Nicht umsonst wird die Bezeichnung ‚Stilles Örtchen‘ verwendet – die Ausscheidung sollte in aller Ruhe und unter Vermeidung jeglicher Hektik vorgenommen werden. Professor Xingping: „Um einen maximalen Effekt zu erzielen, sollte man nach Möglichkeit die kinesiologische Macht der liegenden Acht nutzen. Dazu kreist man – am besten in Hockstellung – das Becken in Form einer Acht. Das ist gleichzeitig auch eine wunderbare Bauch-Bein-Po Übung. Aber nicht übertreiben, man kann damit leicht übers Ziel hinausscheißen. Auch beim Urinieren ist eher ein kleiner Radius anzuraten!“

Wenn man seinen Stuhlgang zudem noch mit Flatulenz kombiniert, kann man dadurch zusätzlich ordentlich Dampf ablassen und findet so einfach und rasch wieder seine emotionale Balance. Wer all diese Ratschläge beherzigt, wird im Anschluss mit einem echten Gefühl der Erleichterung das WC verlassen. Täglich und wiederholt angewandt beugt die kinesiologische Ausscheidung nachweislich gegen Burn-out, Depressionen und andere persönliche Krisen vor. Und ist eine wirksame Sofort-Strategie gegen Wutausbrüche und immer dann, wenn wieder einmal die Kacke am Dampfen ist.

A propos Wutausbruch: Sollte Ihnen jemand die Worte ‚Geh scheißn, Oida!‘ ausrichten, dann lassen Sie sich dadurch in Zukunft nicht gleich auf die Palme bringen: Womöglich hat es sich dabei einfach nur um einen wohlgemeinten psychologischen Ratschlag gehandelt. Dann besser rasch ab zur nächsten Toilette – und Becken-Kreisen nicht vergessen!