Urania gerettet: maschek spielen Basti und Bumsti statt Kasperl und Pezi

Bild-Quellen: AiluraEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link, Wikimedia Commons & Wikipedia; Bildbearbeitung mit GIMP

Das war Rettung in letzter Sekunde! Hatte es nach der Ankündigung von Direktor Manfred Müller noch danach ausgesehen, die Puppenbühne Urania samt ihrem legendärem Kasperl und Pezi müssten kommendes Jahr aus finanziellen Gründen zusperren, konnte nun doch noch eine Last-Minute-Lösung gefunden werden: Die Kabarett-Gruppe maschek hat sich dazu bereit erklärt, ab 2019 mit einer modernisierten Kasperl-Version namens ‚Basti und Bumsti‘ den Fortbestand des Puppentheaters zu sichern.


Peter Hörmannseder von maschek zu den Plänen: „Mit Kasperl und Pezi gab es zweierlei Probleme. Einerseits wurde das Programm seitens der Stadt Wien weder als Kunst noch Pädagogik eingestuft, so dass die Puppenbühne keinerlei Förderungen erhalten hat. Und andererseits waren die ewig wiederkehrenden Themen – alle da? – jaaaa!!!, böser Zauberer, politisch nicht mehr ganz korrekte Hexen, Happy End durch Kasperl und Pezi – schon ein wenig angestaubt und bei vielen Kindern nicht mehr angesagt.“

Im Rabenhof-Theater habe die Kabarett-Gruppe die positive Erfahrung gemacht, dass Politikerpuppenstücke beim erwachsenen Publikum enormen Anklang gefunden hätten. An diese Erfolge möchten die Kabarettisten ab kommenden Jahr in einer kindgerechten Form auch bei den Kleinsten in der Urania mit ‚Basti und Bumsti‘ anknüpfen.

Robert Stachel von maschek: „Natürlich geht es so wie beim Kasperl auch bei Basti und Bumsti um den Kampf ‚Gut gegen Böse‘. Aber es sind eben Stücke mit zeitgemäßeren Themen wie beispielsweise marokkanischen Ladendieben. Sachen halt, die für extreme Spannung sorgen und die Augen der Kinder so richtig zum Leuchten bringen! Und mit Bastis sagenumwobener Asylrute wird auch das Fantastische in den Stücken nicht zu kurz kommen!“

Den Drachen Dagobert wird es bei ‚Basti und Bumsti‘ übrigens nicht mehr geben. Dafür – soviel sei schon verraten – sollen die drei Polizeihunde Harald, Herbert und Hans Baptist Björn künftig für einige Verwirrung und so manches Gelächter sorgen. Man darf gespannt sein, der Karten-Vorverkauf startet bereits kommend Woche.

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