Strolz-Nachfolge: Robert Lugar stünde als künftiger NEOS-Chef zur Verfügung

Bild-Quellen: Ailura, CC BY-SA 3.0 AT, CC BY-SA 3.0 atLink & Wikipedia; Bildbearbeitung mit GIMP

Nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe des überraschenden Rückzugs von Matthias Strolz als NEOS-Parteichef gibt es bereits erste Gerüchte über dessen Nachfolge. Neben Beate Meinl-Reisinger werden auch die Namen Sepp Schellhorn, Irmgard Griss oder Nikolaus Scherak genannt. Gute Chancen rechnet sich offenbar auch Rorbert Lugar aus, der als ‚Querumsteiger‘ an der Spitze der NEOS frische Farbe in die pinke Partei bringen möchte.


Noch während der Pressekonferenz von NEOS-Frontmann Matthias Strolz ließ Robert Lugar per Pressemitteilung verlauten, dass er für die Nachfolge als NEOS-Parteichef zur Verfügung stünde: „Wer in die Fußstapfen eines Polit-Profis wie Matthias Strolz treten möchte, muss einiges an Erfahrung in der Politik mitbringen. Als ehemaliger Klubobmann mangelt es mir nicht an der notwendigen politischen Fachexpertise. Ich wage sogar zu behaupten, dass niemand die österreichische Parteienlandschaft so gut kennt wie ich!“

So wie Strolz ist auch Lugar, der laut eigener Aussage keine Lieblingsfarbe hat, der Überzeugung, dass man nach einiger Zeit als Politiker gewisse Abnützungserscheinungen aufweise und daher seiner Partei den Rücken kehren solle. Robert Lugar: „Eigentlich wäre ja spätestens Anfang dieses Jahres ein Wechsel zu den Grünen naheliegend gewesen, doch nachdem diese es bei der Wahl letzten Herbst nicht in den Nationalrat geschafft haben, würde es mich freuen, wenn sich nun die Gelegenheit ergebe, als pinker Frontmann für frische Farbe in dieser Bewegung sorgen zu können!“

Das politische Erbe, das Parteichef Strolz hinterlässt, ist enorm. Dass sich für die NEOS die einmalige Chance auftut, diese Lücke mit Robert Lugar, einem begnadeten Rhetoriker und Politfuchs, zu schließen, kommt wohl mindestens so überraschend wie die Rücktrittsankündigung von Matthias Strolz. Für Meinl-Reisinger, Schellhorn & Co. dürfte es somit wohl fürs Erste noch ‚Bitte warten‘ heißen! Zumindest bis Christian Kern das Handtuch wirft oder die Grünen doch wieder im Nationalrat vertreten sein werden.

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