Häupls berufliche Zukunft: Ex-Bürger­meister wird Rote Nasen Clown­doktor

Bild-Quelle: Manfred Werner – TsuiEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link; Bildbearbeitung mit GIMP

Nach fast 25 Jahren geht die Ära von Michael Häupl zu Ende und Michael Ludwig tritt seine Nachfolge als Wiener Bürgermeister an. Doch langweilig dürfte es dem langjährigen Wiener SPÖ-Vorsitzenden in der Polit-Pension nicht werden: Der Ex-Bürgermeister möchte sich beruflich neu orientieren und künftig als Rote Nasen Clowndoktor im Krankenhaus Nord tätig sein.


Michael Häupl zu seinen Zukunftsplänen im Zuge seiner Verabschiedungsrede als Bürgermeister von Wien: „Doktor bin ich ja bereits. Eine soziale Ader wird mir auch nachgesagt. Mit dem Wiener Schmäh bin ich ebenfalls einigermaßen vertraut. Und Rot war immer schon meine Lieblingsfarbe. So gesehen war Rote Nasen Clonwdoktor geradezu prädestiniert. Wäre beim Krankenhaus Nord in den vergangenen Jahren auch einmal was weitergegangen, hätte ich schon längst den Krempel im Rathaus hingeworfen und mir diesen Lebenstraum wesentlich früher erfüllen können!“

Häupl, der selbst stets für eine Cooling-off-Phase für scheidende Politiker eingetreten ist, auf die Frage, ob der Wechsel ins Krankenhaus Nord nicht eine schiefe Optik hinterlasse: „So gesehen bin ich jetzt natürlich sogar froh, dass es wahrscheinlich noch ein paar Jahre dauern wird, bis das Spital tatsächlich seine Pforten öffnen wird. Das mit dem zweijährigen Berufsverbot geht sich somit locker aus. Von einem reinen Versorgungsposten kann dann ja wohl keine Rede mehr sein!“

Bis Häupl seine neue Tätigkeit als Clowndoktor antreten kann, wird demnach wohl noch einiges Wasser die Donau hinunterlaufen. Und dem Pensionär bleibt Zeit, an der gesunden Farbe seiner Nase zu arbeiten. Bei entsprechendem Einsatz könnte er dann vielleicht sogar ganz ohne rote Schaumstoffnase sein neues Amt im Krankenhaus antreten!

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