Enttäuscht ja – Überrascht nein

Bild-Quellen: GranadaEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link; Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, Link; Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, Link; Michael Kranewitter – Own work, CC BY-SA 3.0, Link & Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

Das vorzeitige Aus in der Gruppenphase der Fußball-Weltmeisterschaft für die DFB-Elf mag für viele wie aus heiterem Himmel gekommen sein. Doch es gab auch einsame Warner, bei denen schon länger, spätestens jedoch nach Bekanntgabe des WM-Kaders die Alarmglocken geläutet hatten. So gesehen kam für sie das Ausscheiden trotz einer vermeintlich einfachen Gruppe mit Mexiko, Schweden und Südkorea keineswegs überraschend.


Sandro Wagner: „Für mich war spätestens nach dem 4. Juni klar, dass das für Deutschland bei dieser WM nichts werden kann. Ich kenne meine Stärken – dass auf Grund meines Fehlens jetzt gar nur der letzte Platz in der Gruppenphase rausgeschaut hat, hat mich dann aber sogar selbst ein wenig überrascht! Aber mal ehrlich: Ohne mich hätte auch ich in Russland so lustlos gespielt wie die Kollegen!“

Lothar Matthäus: „Was heißt enttäuscht?! Klar bin ich enttäuscht. Aber das bin ich schon lange! Es ist ja nicht so, dass die vom DFB meine Nummer nicht kennen würden. Spätestens nach der Niederlage gegen Österreich hätte ich mir eigentlich einen Anruf erwartet!“

Enttäuscht sind sie alle! Auch Mario Götze – immerhin Goldtorschütze im Finale bei der letzten WM in Brasilien – und Leroy Sané, der zwar nicht beim VfB Stuttgart, aber immerhin bei Manchester City hin und wieder ein Tor macht oder vorbereitet. Sie alle durften in Russland nicht dabei sein. Doch vielleicht sind sie insgeheim und im Nachhinein sogar ein wenig erleichtert, dass sie nicht dabei sein mussten – beim Fiasko von Kazan, das sogar das Trauma von Córdoba bei der WM 1978 in Argentinien noch in den Schatten stellt!

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