Neujahrskonzert: Kurz fängt letztes fehlendes Pokémon

Bild-Quellen: EU2017EE Estonian PresidencySven Mikser, Sebastian Kurz and Federica Mogherini, CC BY 2.0, Link & Helenenthal – Own work, CC BY-SA 4.0, Link & Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

Das neue Jahr hat mit einem privaten Erfolgserlebnis für Sebastian Kurz begonnen: Beim Neujahrskonzert gelang es dem Bundeskanzler, endlich ein Dragoran zu fangen – das einzige Pokémon, das ihm bis dato noch gefehlt hatte. Das dürfte auch erklären, warum sich der 32-Jährige zur Überraschung des Publikums mitten in der Bajadere, einer schnellen Polka von Johann Strauß, zu einer Solo-Standing-Ovation hinreißen ließ.


Sebastian Kurz schildert im Interview mit der APA die dramatischen Momente während des Konzerts im Musikverein: „Am Anfang lief es eigentlich gar nicht gut. Beim dritten Stück, irgend so ein Strauß-Dings, lieferte ich mir einen Arena-Kampf mit diesem Japaner, der zwei Reihen vor mir saß. Aber der war echt gut und hatte einfach die besseren Reflexe, und dann übersah ich diesen einen gelben Blitz und ich konnte leider meinen Spezialangriff nicht mehr einsetzen!“

Eine herbe Enttäuschung für den Kanzler, hatte dieser doch in den letzten Monaten während der Nationalratssitzungen hart an seinen Reaktionen und Movesets gearbeitet! Doch die Enttäuschung währte nicht lange: Als Christian Thielemann wenig später die Bajadere dirigierte, tauchte plötzlich völlig unverhofft ein extrem seltenes Dragoran-Pokémon auf – und nun sollte sich das unermüdliche Training der letzten Wochen bezahlt machen: Das einzige noch in seiner Sammlung fehlende Pokémon war gegen Kurz‘ präzise geworfene Pokébälle schlicht chancenlos.

In seiner Euphorie riss es den Kanzler förmlich vom Hocker. Seine Solo-Standing-Ovation wurde von der Bild-Zeitung folgendermaßen interpretiert: „Sebastian Kurz, ein leidenschaftlicher Politiker, der nicht davor scheut, seine Emotionen auch in der Öffentlichkeit zu zeigen. Genau das ist est, was unserer Kanzlerin fehlt!“