Schierhackl-Nachfolge geklärt: Gerda Rogers wird neue ASFINAG-Chefin

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Nach dem überraschenden Rücktritt von ASFINAG-Vorstandsdirektor Klaus Schierhackl hatte der zuständige Infrastrukturminister Norbert Hofer von der FPÖ ursprünglich noch gemeint, Schierhackls Nachfolge würde in den Sternen stehen. Wie heute bekannt wurde, dürfte die Entscheidung um das Rennen allerdings bereits gefallen sein: Gerda Rogers soll neue ASFINAG-Chefin werden!


Zwar habe es laut Ministerium auch weitere Bewerber mit höherer fachlicher Kompetenz bzw. Managementqualitäten gegeben, doch für ein Unternehmen, bei dem es um das Image in der Bevölkerung nicht gerade gut bestellt sei, wäre ein Publikumsliebling und Society Star wie Gerda Rogers geradezu eine Idealbesetzung.

Minister Norbert Hofer zur überraschenden Bestellung Gerda Rogers: „Vor wichtigen Entscheidungen konsutltiere ich ganz gerne mein Horoskop in der Krone. Für die Fische hieß es gestern kurz und knapp: ‚Vertrauen Sie den Sternen und Sie werden die richtige Wahl treffen. Alles roger?‘ Bei so einer klaren Ansage habe ich mir dann glücklicherweise ein langwieriges Auswahlverfahren samt Beirat und mühsamer Hearings ersparen können!“

Auch habe ihn das Bewerbungsschreiben der 77-Jährigen überzeugt, so Hofer: ‚Schon als Kind habe Rogers liebend gern mit Autos gespielt und beim Lesen des Horoskops in der Autorevue habe sie ihr Faible für ihre spätere wissenschaftliche Karriere entwickelt. Beruflich sei sie immer wieder mit ihrem Opel Astro auf Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich unterwegs, die Vignette habe sie jedes Jahr pünktlich und vorschriftsmäßig aufgeklebt. Sollte die Wahl auf sie fallen – wofür die Sterne gerade extrem günstig stünden – würde das für Rogers die Erklimmung des Olymps in ihrer Autowelt bedeuten.‘

Von der Opposition hagelte es umgehend Kritik an der Entscheidung des Infrastrukturministers. Nach der Bestellung von Sonja Klima zur neuen Hofreitschul-Chefin sei dies der nächste Fall unglaublicher Postenschacherei unter Türkis-Blau, so NEOS-Verkehrssprecher Douglas Hoyos. Norbert Hofer versteht die Aufregung nicht und kontert seinerseits: „Da lässt die FPÖ extra einmal keinem Burschenschafter einen Posten zukommen, entscheidet sich noch dazu für eine Frau – und jetzt passt es erst recht wieder nicht!“