Staatskrise abgewendet: Kneissls Enten werden umbenannt

Die Außenministerin und Wladimir Putin bei ihrem Gespräch über Kneissls Enten
Bild-Quellen: Bundesministerium für Europa, Integration und ÄußeresPräsident der russischen Föderation Putin besucht Österreich, CC BY 2.0, Link & Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP


Sieht so Dankbarkeit aus?! Da tanzte Wladimir Putin vergangenen Sommer extra bei der Hochzeit der österreichischen Außenministerin an – und dann das: Karin Kneissls Entenstall heißt ‚Washington‘ und ihre beiden Enten tragen die Namen ‚Donald‘ und ‚Ivanka‘!


Der russische Präsident zeigte sich über diese vom militärischen Nachrichtendienst GRU ermittelten Informationen ’not amused‘ und zitierte die Außenministerin umgehend in den Kreml. Journalisten zufolge räumte Karin Kneissl dort einen unverzeihlichen Fehler ein und zeigte größtes Verständnis für Putins Empörung.

Um die drohende Staatskrise abzuwenden und die bisherigen guten diplomatischen Beziehungen mit Russland wieder ins rechte Lot zu rücken, versprach die Ministerin auf Knien, ihre zwei Enten gleich nach ihrer Rückkehr umzubenennen.

Putin dürfte sich allem Anschein nach mit dieser Lösung zufrieden gegeben haben. Als Zeichen der wiedergewonnenen Freundschaft beider Länder und zugleich als kleine sportliche Herausforderung vereinbarten Kneissl und Putin, dass der russische Auslandsnachrichtendienst gemeinsam mit dem heimischen Heeresnachrichtenamt die neuen, geheim gehaltenen Namen binnen zweier Monate herausfinden sollen. Man darf gespannt sein. Für Österreich heißt es jedenfalls vorerst einmal: Ente gut – alles gut!