Kurz muss zittern: Fritz Neu­ge­bauer kandi­diert mit neuer ‚Beamten Partei‘

Wahlplakat Beamten Partei
Bild-Quellen: Bundesministerium für Europa, Integration und ÄusseresGedenkveranstaltung Leopold Figl, CC BY 2.0, Link & Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

Wird die Wahl am 29. September 2019 doch noch spannend? Gerade erst ist das Datum für den Urnengang bekannt geworden, da sorgt eine neue Meldung für gehörige Aufregung: Offenbar motiviert durch die Popularität der aktuellen Übergangsregierung hat der ehemalige Beamten-Gewerkschafter Fritz Neugebauer bekannt gegeben, als Spitzenkandidat der neu gegründeten ‚Beamten Partei‘ bei der Nationalratswahl antreten zu wollen.


Die jetzige Regierung wurde erst Anfang dieser Woche angelobt, doch Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und ihre handverlesenen Ministerinnen und Ministern genießen bei der Bevölkerung bereits sensationelle Zustimmungsraten. Kein Wunder, sind doch erstmals echte Experten an der Spitze und in den Ministerien am Werk.

Dieses Popularitätshoch dürfte den ehemaligen Vorsitzenden der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer, bewogen haben, bei der Nationalratswahl im Herbst mit einer eigenen Partei zu kandidieren. Der frühere zweite Nationalratspräsident und seine parteiunabhängige ‚Beamten Partei‘, die ausschließlich aus aktiven oder pensionierten Spitzenbeamten bestehen soll, wollen mit dem Slogan ‚Österreich braucht Experten!‘ dafür sorgen, dass nach dem Ausscheiden der jetzigen Übergangsregierung erneut eine Beamtenregierung die Geschicke dieses Landes lenkt – allerdings demokratisch legitimiert.

Fritz Neugebauer hat in der Vergangenheit schon des öfteren die eine oder andere Partei das Fürchten gelehrt. Zwar liegen Sebastian Kurz und seine ÖVP in Umfragen derzeit klar auf Platz 1. Doch bis zum 29. September ist noch ein langer Weg. Und die ersten Wahlplakate der Beamten Partei sehen schon einmal richtig vielversprechend aus. Muss Kurz am Ende gar um seine Wiederwahl zittern?! Sommer und Wahlkampf versprechen jedenfalls heiß zu werden!