‚Krasse Greta‘: Nord­korea prä­sen­tiert welt­weit erste CO2-neu­trale Atom­bombe

Kim jong-un stolz mit weltweit erster CO2-neutraler Atombombe
Bild-Quellen: Cheongwadae / Blue HouseKOGL Type 1, Link & Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

Der Traum eines jeden klimabewussten Regierungschefs samt Faible für Atomwaffen ist wahr geworden: Kim jong-un, ‚Oberster Führer‘ der Demokratischen Volksrepublik Korea, präsentierte anlsässlich des 42. nordkoreanischen Klimatages die weltweit erste CO2-neutrale Atombombe. Zu Ehren der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde der klimafreundliche Nuklearsprengkörper ‚Ppeonppeonseuleoun Geuleta‘ – auf deutsch ‚Krasse Greta‘ – getauft.


Massenvernichtungswaffen tragen zu einem nicht unwesentlichen Prozentsatz zum weltweiten CO2-Ausstoß bei. Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, dass auf Grund der globalen Klimakrise und der Ausrufung des Klimanotstands in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen wurden, um vor allem die bis dato als sehr energieintensiv geltenden Atombomben umweltfreundlicher zu gestalten.

Um die hochgesteckten Ziele des Pariser Klimaabkommens erfüllen zu können, sah man insbesondere in Nordkorea mit seinem gigantischen atomaren Waffenarsenal enormen Handlungsbedarf. Doch die diesbezüglichen Anstrengungen, die man dort seither unternommen hat, dürften nun erste Früchte getragen haben!

Mit ‚Krasse Greta‘ stellte Präsident Kim jong-un, der in der Vergangenheit schon des öfteren als Umweltaktivist mit spektakulären Aktionen in Erscheinung getreten war und als Riesen-Fan von Greta Thunberg gilt, die weltweit erste CO2-neutrale Atombombe vor.

Zwar habe man bei der Sprengkraft eine Reduktion um ein paar Tonnen TNT-Äquivalent in Kauf nehmen müssen, so der Oberbefehlshaber der koreanischen Volksarmee, ‚Krasse Greta‘ komme dafür aber komplett ohne klimaschädliches CO2 aus und erfülle trotzdem sämtliche Kriterien konventioneller Massenvernichtungswaffen.

Und auch in Sachen Feinstaub und Stickstoffdioxid-Belastung könnten sich die atomaren Supermächte USA, Rußland und China mit ihren extrem umweltbelastenden Nuklearsprengkörperen ein Beispiel nehmen, so ein sichtlich stolzer Kim jong-un bei der Präsentation von ‚Krasse Greta‘ anlässlich des 42. nordkoreanischen Klimatages in Pjöngjang. Und stellte damit eindrucksvoll unter Beweis: Atomwaffen und grün muss nicht länger ein Widerspruch sein!