Barack Obama: Statt Donald Trumps Inauguration bei VDBs Amtseinführung

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Riesenerfolg für Österreich und den angehenden Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen: Der ehemalige US-Präsident Barack Obama spritzt die Inauguration von Donald Trump und wohnt stattdessen der Amtseinführung des nächsten österreichischen Staatsoberhauptes bei. Auch weitere Politprominenz aus aller Welt hat sich angekündigt.


Alexander Van der Bellen war sichtlich überrascht: „Ich kann es noch gar nicht glauben! Ich habe Barack eigentlich nur aus Höflichkeit eingeladen. Dass er jetzt tatsächlich kommt, ist natürlich großartig und spitze für Österreich! Ich bin überhaupt erstaunt, es haben sich auch noch weitere internationale Gäste und Prominenz angekündigt, das scheint ein ganz super Start zu werden!“

Es ist eigentlich völlig unüblich, dass der scheidende US-Präsident bei der Amtsübergabe an seinen Nachfolger nicht anwesend ist. Barack Obama: „Ich hatte total übersehen, dass ich ab dem 21. Jänner ja nicht mehr über die Air Force One frei verfügen kann. Deshalb habe ich dann erstmals seit meiner Studentenzeit wieder einmal selbst versucht, im Internet ein Flugticket zu bestellen. Nach dem 20. war leider nach Vienna alles völlig ausgebucht, so dass ich mit Ach und Krach noch ein Economy-Ticket bei Austrian Airlines am 19. Jänner bekommen habe. Zwar verpasse ich jetzt die Inauguration in Washington, aber die Zeremonie hier kenne ich eh schon in- und auswendig, ich wollte daher einfach mal sehen, wie so eine Amtseinführung woanders abläuft, da kam mir die Einladung von Herrn Van der Bark gerade recht.“

Neben Obama scheinen offenbar auch andere Staatsmänner der Angelobung des nächsten österreichischen Staatsoberhauptes den Vorzug gegenüber der Amtseinführung von Donald Trump zu geben. So hält sich beispielsweise der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto bereits zum Skifahren in Innerkrems in Kärnten auf und möchte seinen Winterurlaub nächste Woche mit dem Staatsakt in Wien abschließen. Offen sind noch die Teilnahme des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Alle drei sind derzeit extrem verschnupft und mussten daher den Termin in Washington aus gesundheitlichen Gründen absagen. Alle drei bekundeten jedoch großes Interesse an dem Termin am 26. Jänner in Wien.

Während also bei der Inauguration von Donald Trump kaum politische Prominenz ihre Aufwartung machen dürfte und der amerikanischen Amtseinführung stattdessen eher drittklassige Politiker beiwohnen dürften, zeichnet sich für Österreich ein unerwarteter außenpolitischer Erfolg an. Dieser wird wohl auch auf Grund der Teilnahme von Barack Obama auf großes internationales Medienecho stoßen. Tu felix Austria!

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