Außer Kontrolle: Von Flüchtlingen eingeschleppte All’arrabiata-Gelse verbreitet sich rasant

Bild-Quelle: Pixabay

Wie jetzt erst bekannt wurde, breitet sich eine von Flüchtlingen aus dem Nahen bzw. Mittleren Osten eingeschleppte Stechmücke namens All’arrabiata-Gelse in weiten Teilen Österreichs auf Grund der frühlingshaften Temperaturen völlig unkontrolliert aus. Besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann der extrem schmerzhafte Insektenstich ernsthafte Komplikationen hervorrufen, die unter anderem auch das Gehirn angreifen können.


Aus falscher Rücksichtnahme auf das sensible Thema rund um Flüchtlinge wurde diese Information bislang von den Behörden offenbar bewusst unter Verschluss gehalten. Nachdem jedoch mittlerweile immer mehr Menschen dem Stich der als extrem agressiv geltenden Gelse zum Opfer gefallen waren, konnte die Gesundheit Österreich GmbH, die für gravierende Gesundheitsgefahren in Österreich zuständig ist, eine nationale Warnmeldung nicht länger zurückhalten.

Die Gelsenart, die bis vor kurzem nicht in Österreich heimisch war, gilt auf Grund der widrigen Bedingungen in ihren Herkunftsländern als extrem hartnäckig und findet hierzulande erstaunlich gute Lebensbedingungen vor. Im Unterschied zu den heimischen Artgenossen sind bei den All’arrabiata-Gelsen die Männchen für das Blutsaugen verantwortlich. Mit dem im Blut enthaltenen Protein bilden die Männchen ihre Eier, die für die Fortpflanzung unerlässlich sind.

Seit der Veröffentlichung der Warnmeldung im Internet verbreitete sich die Nachricht dank sozialer Netzwerke wie ein Lauffeuer. Das führte dazu, dass die Hotline der Gesundheit Österreich GmbH vollkommen überlastet war. In erster Linie wollten besorgte Bürgerinnen und Bürger wissen, ob es einen wirksamen Schutz vor den eingschleppten Stechmücken gäbe?

Nun, in den Herkunftsländern erzählen sich die Menschen das uralte Märchen von der All’arrabiata-Gelse so, dass nur jene Menschen gestochen werden, die allzu leichtgläubig sind. Mit dieser orientalischen Parabel wollte man die Menschen dazu anregen, den Hausverstand einzusetzen, Dinge kritisch zu hinterfragen, nicht alles Gesagte oder Geschriebene für bare Münze zu nehmen und vor allem nicht vorschnell zu urteilen. Die ‚zornige Gelse‘ hat in dieser Erzählung den etwas einfältigen Ismail immer dann gestochen, wenn er wieder einmal jemandem auf den Leim gegangen war oder wenn er eine schlichte Unwahrheit nicht als dieselbe erkannt hatte. Die kluge Akilah hingegen, die blieb von der Gelse stets verschont.

Eigentlich möchte man meinen, dass im 21. Jahrhundert mit einer Fülle von frei zugänglichen und leicht verifizierbaren Informationen die All’arrabiata-Gelse schon längst ausgerottet sein sollte. Noch dazu in einem fortschrittlichen Land wie Österreich, das sich als aufgeklärt und modern versteht. Es schmerzt förmlich wie ein Insektenstich, dass es allem Fortschritt zum Trotz auch bei uns noch immer so viele Menschen gibt, die allzu leicht der All’arrabiata-Gelse zum Opfer fallen. In Anspielung auf Donald Trumps Rede zu den ‚Vorkommnissen in Schweden von letzter Nacht‘ darf man sich die wohlberechtigte Frage stellen: ‚Austria?! Who would believe this!‘

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