Donald Trump bei US-Einreise 30 Minuten von Grenzbeamten festgehalten

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Erst kürzlich geisterte der Fall eines nigerianischen Programmierers durch die Medien, der bei der Einreise in die USA gegenüber US-Grenzschutzbeamten anhand eines Quiz seine beruflichen Fähigkeiten unter Beweis stellen musste, um zu überprüfen, ob er tatsächlich ein IT-Experte sei. Wie nun bekannt wurde, ereilte offenbar den amerikanischen Präsidenten Donald Trump vergangenen Dienstag bei seiner Rückreise aus Asien ein ähnliches Schicksal.


Auf Grund des Faschingsdienstags waren die Mitarbeiter der U.S. Customs and Border Protection in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden, versuchen doch an diesem Tag immer wieder Spaßvögel aus aller Welt, mittels Maskerade die Grenzschutzbeamten zu überlisten. Besonders beliebt sind Nachahmungen diverser Promis, in der irrigen Meinung, dass man damit ungehindert an den Beamten vorbeikommen könne.

Donald Trump hatte bei seiner Asien-Reise total darauf vergessen, seiner Frau Melania ein Präsent zu besorgen, deshalb war er auf dem Weg von der Air Force One zum Dienstwagen seiner Entourage kurzfristig in einen Duty Free Laden entwischt, um dort eine Kleinigkeit aus der Ivanka Trump Collection zu besorgen. In der allgemeinen Hektik eines Flughafens kann es schon mal vorkommen, dass man sich aus den Augen verliert, und so war der Präsident plötzlich auf sich allein gestellt. Zu allem Überdruss war auch noch sein Handy-Akku leer und die Reisedokumente hatte sein Personal Assistant. In seiner Verzweiflung wandte sich Trump an zwei zufällig vorbeikommende Grenzschutzbeamten.

Für diese war der Fall sonnenklar: Ein Witzbold versuchte wieder einmal, mit der üblichen Karnevalsmasche illegal einzureisen! Donald Trump beteuerte immer wieder, der Präsident zu sein, wurde aber dennoch von den beiden Beamten abgeführt und in einen Verhörraum gebracht. Als Trump sich zudem noch weigerte, die Zugangsdaten seiner Social Media Konten preiszugeben, kam der Präsident kurzzeitig sogar in eine Verwahrungszelle.

Um dem Scherzbold ein für allemal seine Flausen auszutreiben, unterzogen die Grenzbeamten Trump dem routinemäßigen Quiz, anhand dessen ein verdächtig erscheinender Einreisender seine Fähigkeiten beweisen muss. Die aus dem Internet zusammengegoogelten Fragen fielen ziemlich heftig aus – an ihnen wäre ein unter Stress stehender Barack Obama wahrscheinlich genauso gescheitert! Trump verhedderte sich bereits bei Frage Nummer 1 nach dem ersten amerikanischen Präsidenten und erwiderte auf die zweite Frage nach der Gewaltenteilung in den Vereinigten Staaten nur noch, dass er für derlei Mumpitz seine Berater habe. Das Quiz wurde daraufhin vorzeitig abgebrochen und Trump wieder in die Verwahrungszelle abgeführt.

Eine Durchsage am Washington Dulles International Airport, wonach der amerikanische Präsident vermisst werde, machte dem 30-minütigen Spuk schließlich ein Ende: Die Meldung von der vermeintlichen Entführung des Präsidenten konnte gerade noch rechtzeitig zurückgezogen und der bereits ausgerufene Terroralarm abgeblasen werden.

Sollten Sie in nächster Zeit eine Reise in die USA geplant haben, dann nutzen Sie am besten die Zeit bis dorthin und frischen sicherheitshalber die Kenntnisse zu Ihrem Beruf ein wenig auf. Sonst könnte es Ihnen am Ende passieren, dass Sie Seite an Seite in einer Zelle mit dem amerikanischen Präsidenten landen. Denn wenn es um die Einreise in die Vereinigten Staaten geht, dann kennen die dort keinen Spaß und die strengen Sicherheitsvorkehrungen machen nicht einmal vor dem obersten Repräsentanten des Landes Halt. Gleiches Recht für alle – eigentlich gut so!

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