Brian von Nazaret doch kein Mythos?

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Viele Jahre lang wurde er verehrt und galt seinen Anhängern als ihr Messias: Brian von Nazaret, geboren im Jahre 0 nach Christus. 1979 wurde der als Sohn einer Jüdin namens Mandy Cohen und des römischen Soldaten Nixus Minimax geborene Galiläer in dem Dokumentarfilm ‚Das Leben des Brian‘ einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Doch wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Aussagen der damaligen Filmemacher deuteten darauf hin, dass Brian von Nazaret lediglich eine mythologische Figur gewesen sein dürfte, die auf heidnischen und sonstigen antiken Göttern der damaligen Zeit basierte. Daraufhin wurde es lange Zeit wieder ruhig um den vermeintlichen Erlöser. Doch ein unlängst getätigter Raumschifffund nahe Jerusalem gibt den ‚Brianern‘ nun neue Hoffnung!


Terry Jones, Regisseur und Kopf der Produktionsfirma Monty Python, die für einen der erfolgreichsten Dokumentarfilme aller Zeiten verantwortlich zeichnete, gab wenige Jahre nach Erscheinen von ‚Das Leben des Brian‘ in einem Interview offen zu, dass große Teile der Geschichte offenbar auf Schriften und Berichten beruhten, die historisch als höchst unsicher bezeichnet werden können. Jones: „In erster Linie hielten wir uns an vier Schriften, die gegen Ende des 1. Jahrunderst nach Christus verfasst wurden. Diese Aufzeichnungen, auch als Evangelien bezeichnet, entstanden erst rund 50-70 Jahre nach Brians Tod. Es ist daher davon auszugehen, dass die Autoren Brian gar nicht persönlich gekannt hatten und somit vieles einfach auf Legenden der damaligen Zeit beruht hat!“

In den zuverlässigeren Aufzeichnungen der Römer, bei denen Geschichtsschreibung bereits eine gewisse Tradition hatte, gibt es keinerlei Erwähnungen eines Brian von Nazaret. Belegt scheint lediglich, dass im 1. Jahrhundert ein regelrechtes Messiasfieber grassierte und es auf Grund diverser politischer Widerstandsgruppierungen gegen die herrschenden Römer zu jeder Menge Kreuzigungen kam. Doch auch die in dem Film geschilderten Widerstandsbewegungen namens ‚Volksfront von Judäa‘ sowie deren verfeindete Gegenorganisation ‚Judäische Volksfront‘ finden sich in keiner Aufzeichnung der damaligen Geschichtsschreiber.

John Cleese, ein weiteres Mitglied aus dem Filmstudio Monty Python, musste gegenüber Religionswissenschaftern vor Jahren bereits eingestehen, dass Teile des Films zu Gunsten des kommerziellen Erfolges sehr kreativ und phantasievoll ausgeschmückt worden waren. Cleese: „Dass Pontius Pilatus einen Sprachfehler hatte, war zugegebenermaßen frei erfunden. Wir wollten einfach dem sonst so ernsten Film ein wenig eine heitere Note geben. Im Nachhinein ist es natürlich bedauernswert und ich möchte mich dafür auch entschuldigen, dass wir uns hier nicht an historische Tatsachen gehalten haben!“

Da sich die Fakten und der Film insgesamt somit über weite Strecken auf historisch eher dünnem Eis bewegten, wurde es nach der anfänglichen Euphorie um Brian von Nazaret rasch wieder ruhig. Und seine Botschaften schienen in Vergessenheit zu geraten.

Doch nun besteht für die nach wie vor vorhandenen ‚Brianer‘ ein großer Hoffnungsschimmer: So haben erst kürzlich erfolgte Ausgrabungsarbeiten in der Nähe von Jerusalem ergeben, dass der im Film geschilderte Kampf verfeindeter Aliens und der daraus resultierende Absturz eines der beiden beteiligten Raumschiffe sehr wohl auf Tatsachen beruhen dürften. Das Wrack des Flugobjektes wird derzeit von Experten der NASA untersucht. Der Fund könnte endlich belegen, dass Brian von Nazaret tatsächlich existiert hat.

Allgemeines Aufatmen also bei seinen Anhängern: Ein bereits Totgesagter scheint von den Toten auferstanden zu sein. Und zumindest der Glaube lebt wieder!

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