Fotomontage empört ÖVP: Bild mit Kurz und Wallner plumpe Fälschung

Bild-Quellen: Bundesministerium für Europa, Integration und ÄußeresArbeitsbesuch London, CC BY 2.0, Link, Wikimedia Commons & Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

Im Netz kursiert gerade ein Foto des Vorarlberger Landeshauptmanns Markus Wallner bei einem gemeinsamen Gespräch mit Bundeskanzler Sebastian Kurz. Das Besondere daran: Laut ÖVP hat dieses Treffen gar nie stattgefunden! Es handle sich um eine plumpe Fotomontage, bei der neben Sebastian Kurz im Hintergrund infamerweise auch noch ein Bild einer Joint-rauchenden Frau hineinretuschiert worden sei. Auf seiner Facebook-Seite erbrachte der Kanzler mit einem Bild seiner Mondlandung nun den Gegenbeweis, dass er zum Zeitpunkt des vermeintlichen Treffens mit LH Wallner definitiv nicht im Ländle gewesen sein konnte!


ÖVP-Medienminister Gernot Blümel empörte sich im Zuge einer eigens einberufenen Pressekonferenz heftigst über den Mega-Joint, der in dem manipulierten Foto im Internet abgebildet ist: „Es geht nicht an, dass offenbar ein paar bekiffte links-linke Aktivisten sich mittels Photoshop einen üblen Scherz erlauben und damit versuchen, das Image des Kanzlers im In- und Ausland anzupatzen! Wir werden das sicher nicht einfach so durchgehen lassen und die Urheber, die wir im grünen bzw. SPÖ-Umfeld vermuten, ausfindig machen und mit aller Härte zur Rechenschaft ziehen!“

Das Bild mit LH Wallner könne glücklicherweise sehr einfach als billige Fake News entlarvt werden, so Blümel, da die dilettantische Fälschung des Fotos einerseits für jeden Laien einfach erkennbar sei und andererseits der Kanzler unmittelbar im Anschluss an seine China-Visite mit einer Shenzhou 7 Rakete zu einem Kurz-Trip auf den Mond geflogen sei. Ein Treffen mit Wallner habe somit schon rein zeitlich gar nicht stattfinden können. Als Beleg postete der Kanzler auf Facebook ein Foto von der gelungenen Mondlandung samt gehisster österreichischer Flagge.

Medienminister Blümel gibt den Österreicherinnen und Österreichern noch einen guten Rat mit auf den Weg: „Glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet finden. Hinterfragen Sie kritisch und prüfen Sie die Quellen. Und wie dieser Anlass ganz klar zeigt – schenken Sie nur seriösen Parteien wie beispielsweise der ÖVP Ihr Vertrauen!“

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