Post wehrt sich: Per­sön­liche Zu­stel­lung des gelben Zet­tels war nicht an­ge­kreuzt

Bild-Quellen: Von unbekannt – Vektordaten, Farbinfo, Logo, Link & Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

Für einige Aufregung sorgt derzeit ein Video eines wütenden Wieners, der auf Facebook seinem Ärger darüber Luft macht, dass ein Postler trotz Anwesenheit einfach den gelben Zettel in den Postkasten wirft. Die Post hat sich den Vorfall näher angesehen und kommt zu dem Schluss, dass der Postbote korrekt gehandelt habe: Die Option der persönlichen Zustellung des gelben Zettels war bei der Paketbestellung des Wieners nicht angekreuzt gewesen!


Der Pressesprecher der österreichischen Post, Hermann Rohrwieser, erläutert den Sachverhalt: „Kunden, die möchten, dass der gelbe Zettel nicht einfach im Postkasten landet, sondern dass dieser durch die Postbotin oder den Postboten persönlich übergeben wird, müssen diese Option bei der Bestellung des Pakets gesondert angeben.“

Da dieser Service auf Grund des Mehraufwandes für die Post extra kostet, verzichten üblicherweise die meisten Kunden auf diese Option. Rohrwieser: „Wir verstehen ehrlich gesagt die ganze Aufregung nicht: Normalerweise geht ohnehin jeder einmal am Tag zu seinem Postkasten und holt sich seine Post. So schwer ist der gelbe Zettel dann auch wieder nicht, dass sich da jemand aufregen muss, wenn dieser nicht direkt vom Postler überreicht wird!“

Für all jene, denen das Abholen des gelben Zettels vom Postkasten zu mühsam ist oder weil sie ohnehin wissen, dass sie nicht zu Hause sein werden, gibt es von der Post übrigens noch eine weitere Variante: Gelber Zettel und Paketabholung in einem Aufwaschen direkt im Postamt. Und das ganz ohne Zusatzkosten. Lichtbildausweis nicht vergessen!

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