DFB-Sensation: Jogi Löw beruft Recep Tayyip Erdoğan ins Team ein

Bild-Quellen: Steindy (talk) 19:14, 27 June 2011 (UTC) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link & Wikipedia; Bildbearbeitung mit GIMP

Während vielfach eine versteckte Wahlkampfaktion für den türkischen Präsidenten vermutet worden war, wurde erst jetzt bekannt, dass der gemeinsame Auftritt in einem Londoner Hotel in Wirklichkeit einen ganz anderen Hintergrund gehabt hatte: Die beiden DFB-Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil hatten sich dort nämlich mit Recep Tayyip Erdoğan getroffen, um diesen als Spieler für die deutsche Nationalmannschaft zu gewinnen! Der Coup dürfte gelungen sein, denn im Kader von Bundestrainer Jogi Löw für die bevorstehende Weltmeisterschaft scheint Erdoğan sensationell als Mittelstürmer auf – und dürfte in Russland anstatt von Manuel Neuer sogar als Kapitän der deutschen Nationalelf einlaufen.


Mesut Özil zu der überraschenden Einberufung Erdoğans: „Es gibt kaum jemand, der so kompromisslos und ohne Rücksicht auf Verluste in die Offensive geht wie der Recep. Mit seinem Stil begeistert er die Massen – und das in ganz Europa! So eine charismatische Führerfigur fehlte zuletzt in unserem Spiel, wie die enttäuschenden Partien gegen Spanien und Brasilien gezeigt haben. Ilkay und ich haben uns einzig und allein aus diesem Grund mit Erdoğan getroffen. Und weil es sprachlich im Team ohnehin keine Verständigungsprobleme geben wird, hat er glücklicherweise ohne langes Zögern zugesagt!“

Bundestrainer Jogi Löw zeigte sich überrascht, wie einfach sich die Einberufung Erdoğans in die Nationalelf gestaltet hat: „Ich dachte, das würde sicherlich ein bürokratischer Spießrutenlauf werden. Doch eine deutsch-türkische Doppelstaatsbürgerschaft ist offenbar hierzulande ein Klacks, so dass Recep bereits beim WM-Vorbereitungsspiel gegen Österreich am 2. Juni die Fäden in meiner Mannschaft ziehen wird können.“

Mo Salah hat bei der ägyptischen Präsidenten-Wahl eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass ein erfolgreicher Kicker offenbar problemlos in die Politik wechseln könnte. Warum sollte es umgekehrt also nicht ebenfalls bestens funktionieren?! Für Ronaldo, Neymar & Co. wird es somit wohl heißen: Der Weg zum WM-Titel führt wahrscheinlich wieder einmal nur über die Deutschen. Und mit der sensationellen Verstärkung durch den Bomber vom Bosporus wird das definitiv kein türkisches Honigschlecken sein!

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