Die Entenpost: Welt­weit erste Web­seite mit Hanf-Cookies

Bild-Quellen: Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

In einer repräsentativen Online-Umfrage unter 3,2 Millionen Satire-Fans wurde Die Entenpost Anfang des Jahres zum ‚witzigsten Online-Satire-Magazin im deutschsprachigen Raum‘ gekürt. Nicht nur der schräge Humor aus Österreich begeistert offenbar immer mehr Leser, auch das Setzen eines speziellen Browser-Cookies dürfte zu diesem Votum beigetragen haben: Die Entenpost ist weltweit die erste Website, die ihre Leser bei jedem Besuch mit einem Hanf-Cookie beglückt!


Chefredakteur Alexander Huber erläutert im Gesprächt mit der Entenpost, wie es zu der Idee mit den Hasch-Brownies gekommen sei: „Praktisch jede Webseite kommt heutzutage mit den üblichen Null-Acht-Fünfzehn-Cookies für Nutzungsstatistiken, personalisierte Werbung etc. daher. Benutzer im EU-Raum können sicherlich ein Lied davon singen, da sie bei jedem Website-Erst-Aufruf die Verwendung dieser Cookies bestätigen müssen.“

Von diesem Cookie-Einheitsbrei wollte man sich bei der Entenpost abheben und sendet daher schon seit einiger Zeit beim Lesen des Online-Satire-Magazins ein Hanf-Cookie mit. Alexander Huber: „Die Zutaten sind 100% bio, 100% vegan, glutenfrei – und wir verwenden ausschließlich Fair Trade Hanf! Wer es ganz genau wissen möchte, kann sich die exakten Ingredienzien jederzeit in den Browser-Einstellungen ansehen.“

Damit den Langschläfern in Wien das Aufstehen leichterfällt, habe man vor kurzem außerdem die Rezeptur um einen ordentlichen Schuss Kaffee ergänzt.

So wie sämtliche Artikel der Entenpost ist auch das mitgesendete Hanf-Cookie völlig kostenlos. Damit sei man aus dem Schneider, was das Verkaufsverbot von Cannabis-Produkten betrifft, welches Sozialministerin Beate Hartinger-Klein von der FPÖ Ende letzten Jahres verhängt habe: Der Verkauf wäre illegal, von Verschenken sei in dem Erlass hingegen nirgends die Rede, so Chefredakteur Huber!