Treffen mit Kim Jong-un: Kickl schwerst beeindruckt von nordkoreanischer ‚Message Control‘

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Im Trubel um den überraschenden Rücktritt von Christian Kern und die Schwangerschaft von NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger wäre fast die Meldung über ein sensationelles Geheimtreffen zwischen Innenminister Herbert Kickl und dem nordkoreanischen Präsidenten Kim Jong-un untergegangen: Kickl konnte dabei nicht nur einen neuen Duzfreund gewinnen sondern auch eine engere Zusammenarbeit zwischen Beamten des nordkoreanischen Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda und dem österreichischen Innenressort vereinbaren. Weiters sicherte Kim Jong-un dem Innenminister vollste Unterstützung beim geplanten Umbau des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) zu.


Auf dem Rückflug von Pjöngjang nach Wien, bei dem Medienvertreter von unzensuriert.at, Aula und Wochenblick den Innenminister exklusiv begleiten durften, zeigte sich Herbert Kickl vom asiatischen Vorzeigestaat schwerst beeindruckt: „Kriminalität ist in Nordkorea ein absolutes Fremdwort. Die Polizei hat dort offenbar alles fest im Griff und Razzien sind dort das Normalste der Welt! Auch Einwanderung ist in diesem Land kein Thema. So gesehen ist es kein Wunder, dass man überall wo ich hingekommen bin, nur strahlende Gesichter gesehen hat!“ Außerdem wüssten die Kinder in Nordkorea noch ordentlich zu grüßen, so der Minister.

Besonders angetan war Kickl von der ‚friktionsfreien und harmonischen Zusammenarbeit‘ zwischen den nordkoreanischen Medien und den staatlichen Institutionen: „Da können sich die sogenannten Journalisten in Österreich aber sowas von einem Beispiel nehmen! Dass hierzulande ständig und über alles geraunzt wird, hängt ja in erster Linie damit zusammen, dass der ORF und der überwiegende Teil der Medien immer alles schlecht reden und an allem, was diese ‚beste Regierung ever‘ zuwege bringt, etwas auszusetzen haben!“

Über Razzien, die in Nordkorea an der Tagesordnung seien, würde beispielsweise von der dortigen Presse nicht einseitig sondern zumindest auf zwei oder noch mehr Seiten und ausschließlich mit wohlwollenden Worten berichtet. Kickl: „Ich durfte ein wenig Einblick in das nordkoreanische Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda nehmen. Von daher habe ich einige Ideen mit im Gepäck, wie die sogenannte Message Control in meinem Ministerium künftig aussehen könnte!“

Das nach dem Vorbild des nordkoreanischen Nachrichtendienstes umgebaute BVT solle schon bald dafür Sorge tragen, dass diese Nachrichtenkontrolle in Zukunft auch hierzulande tatsächlich und zuverlässig funktioniere.

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