Mehr Tore: FIFA führt Größen­be­schrän­kung für Tor­hüter ein

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Zwar ist die durchschnittliche Anzahl der erzielten Tore pro Match im internationalen Fußball in den letzten Jahren leicht nach oben gegangen, doch für die FIFA ist diese erfreuliche Entwicklung nicht genug: Um Fußballspiele in Zukunft noch attraktiver zu machen, sollen Torhüter schon bald nur noch maximal 169 cm groß sein dürfen!


FIFA-Präsident Gianni Infantino zu den diesbezüglichen Plänen des Weltfußballverbandes: „Wenn sich ein Tormann langmacht und spektakulär einen schier unmöglichen Ball aus dem Kreuzeck fischt, ist das natürlich schön anzuschauen – doch im Endeffekt lebt der Fußball nun einmal von den Toren. Und je mehr davon fallen, umso aufregender ist ein Match für die Fans. Mit der Größenbeschränkung von Torhütern wollen wir dafür sorgen, dass der Ball künftig wieder häufiger im Netz zappelt!“

Wahre Hühnen zwischen den Pfosten wie beispielsweise ein Thibaut Courtois mit seinen 1,99 m seien mit dafür verantwortlich, dass es im Fußball im Vergleich zu anderen Ballspielarten wesentlich seltener einen Torjubel geben würde, so der FIFA-Präsident.

Von der ursprünglichen Idee, auch den Torleuten das Handspiel zu verbieten, sei man wieder abgegangen. Infantino: „Diese Regeländerung hätte zwar vermutlich zu mehr Toren geführt. Doch andererseits sei zu befürchten gewesen, dass es dadurch zu noch mehr strittigen Hands-Szenen im Strafraum als bisher und einer Häufung von endlosen Diskussionen mit dem Schiedsrichter und Videobeweis-Einschaltungen gekommen wäre.“

Berechnungen der FIFA und Simulationen tausender früherer Spiele hätten ergeben, dass sich die Anzahl der erzielten Tore bei einer Körpergrößenbeschränkung der Torhüter auf 1,69 m um unglaubliche 7 Treffer erhöhen würde. Außerdem, so Infantino, ergebe sich durch diese Maßnahme erstmals für Länder wie Osttimor, die Philippinen oder Mikronesien die Chance, die Vormachtstellung europäischer und südamerikanischer Länder im Fußball zu durchbrechen.

Gianni Infantino: „Unser Ziel ist es, dass Torhüter bereits bei der WM 2022 in Katar auf Grund dieser dann geltenden Größenbeschränkung wesentlich häufiger hinter sich greifen müssen!“ Und der Fußball endlich wieder so attraktiv werde wie Handball, so der FIFA-Präsident.