Trend: Hunde­tat­toos im­mer be­lieb­ter

Hund mit Tattoos
Bild-Quellen: Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

Beim Menschen sind sie mittlerweile schon ein gewohntes Bild: Fast jeder vierte Österreicher hat ein oder mehrere Tattoos, laut einer Studie der Uni Leipzig liegt der Peckerlanteil bei unseren deutschen Nachbarn bei rund 20 Prozent. Nun setzt sich der Trend zur Haut voller Bilder offenbar auch beim besten Freund des Menschen fort: Hundetattoos werden immer beliebter!


Mehr und mehr Vierbeiner wollen es offenbar ihren Frauchen und Herrchen gleichtun und lassen sich tätowieren, so Sebastian Rüdiger, der sich in seinem Tattoo-Salon ‚Stechwastl‘ seit nunmehr zwei Jahren voll und ganz auf Hundetattoos spezialisiert hat. Der Wiener Tätowierer beschäftigt mittlerweile drei Mitarbeiter um die rege Nachfrage nach Hundetattoos stillen zu können.

Die Wahl der tätowierten Motive fällt bei seinen Kunden höchst unterschiedlich aus, so Rüdiger: „Je kleiner der Hund, desto furchterregender meist das Motiv. Bei Chihuahuas oder Dackeln liegen beispielsweise feuerspeiende Drachen, zähnefletschende Löwen oder das Konterfeit des aus der Serie Game of Thrones bekannten ‚Bluthund‘ hoch im Kurs.“

Größere Hunderassen hingegen tendieren häufig zu chinesischen Symbolen, erotischen Motiven oder auch Sprüchen. Sebastian Rüdiger: „Erst gestern habe ich einer Schäferhündin ‚Jeder Tag ohne Hecheln ist ein verlorener Tag!‘ auf den Hinterlauf tätowiert.“

Hoch im Kurs stehen auch die Namen von Herrchen und Frauchen sowie jene der ersten großen Liebe. Rüdiger: „Die Namen Kira und Rocky habe ich mit Sicherheit schon mehr als tausendmal gestochen!“

Zwar mache er hin und wieder auch Katzen- oder andere Tiertattoos, so Sebastian Rüdiger, doch Hundetattoos seien ganz klar die Nummer eins. Bei den Bildern auf der Haut gehe es schließlich in erster Linie ums Gesehenwerden, so der Wiener Haut- und Fellkünstler. Und im Unterschied zu Hunden werden nun mal Wellensittich, Schildkröte & Co. eher selten täglich gassi geführt!