Neuer Job: Strache wird Chef der GIS Gebühren Info Service GmbH

Bild-Quellen: Gregor Tatschl from Österreich – Heinz-Christian Strache (_IMG6709), CC BY-SA 2.0, Link & Wikimedia Commons; Bildbearbeitung mit GIMP

Nun hat es also doch noch geklappt: Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat einen neuen Job! Wie das Nachrichtenportal unzensiert.at auf seiner Webseite berichtet, soll der ehemalige Vizekanzler neuer Chef der GIS Gebühren Info Service GmbH werden. Bereits Anfang Oktober wird Strache seinen Dienst bei der ORF-Tochter, die für die Einhebung der Rundfunkgebühren zuständig ist, dem Vernehmen nach antreten.


Nachdem Straches Einstieg in die Immobilienbranche von ihm selbst in letzter Sekunde abgeblasen worden war, ließ Strache seine berufliche Zukunft zunächst offen. Nun dürfte das Rätsel gelüftet und der Wechsel in die Privatwirtschaft tatsächlich fix sein: Strache übernimmt bei der GIS mit erstem Oktober das Ruder und soll dort in erster Linie dafür sorgen, dass die oftmals als ‚ORF-Zwangsgebühren‘ verschrieenen Abgaben auf eine breite Akzeptanz bei den heimischen TV-Konsumenten fallen.

Ex-Parteichef Strache auf unzensiert.at zu seinen Plänen für die GIS: „Als jemand, der seine Heimat über alles liebt, bin ich schon immer zu hundert Prozent zum österreichischen Rundfunk gestanden. Doch dieses rot-weiß-rote Juwel muss uns allen auch etwas wert sein – und deshalb braucht es so rasch als möglich eine Charmeoffensive, damit diese leidigen ‚Weg-mit-der-ORF-Zwangsgebühr‘-Rufe endlich und ein für allemal verstummen!“

Zu diesem Zwecke werde er nicht einfach nur den Chef raushängen lassen, sondern sich sogar persönlich als GIS-Kontrolleur betätigen, so der frühere FPÖ-Chef, dessen rechter Unterarm dem Vernehmen nach seit kurzem ein ‚I love GIS‘-Tattoo zieren soll.

Und noch ein weiterer Politiker, so das Nachrichtenportal unzensiert.at, könnte eventuell schon in Kürze einen neuen Job antreten: Für den Fall, dass die Liste Jetzt bei der Nationalratswahl den Wiedereinzug ins Parlament nicht schaffen sollte, hat angeblich Eurofighter Peter Pilz bereits einen gut-dotierten Lobbyisten-Vertrag angeboten. Ex-Politiker müsste man sein!