Kieferorthopäden rätseln: 73-Jähriger noch ohne einzigen Weisheitszahn

Dieser Mann stellt weltweit Kieferorthopäden vor ein Rätsel
Bild-Quellen: Pixabay & CC BY-SA 3.0, Link; Bildbearbeitung mit GIMP

Ein 73-jähriger US-Amerikaner versetzt derzeit die ganze Welt in Staunen – und stellt Kieferorthopäden rund um den Globus vor ein absolutes Rätsel: Wie aktuelle Röntgenbilder seiner Zähne zeigen, hat sich bei dem Mann trotz des fortgeschrittenen Alters noch kein einziger Weisheitszahn gebildet!


Dr. Mathew Peweyh, Institutsvorstand für Kieferorthopädie am John-Hopkins-Hospital in Baltimore, Maryland, kann sich dieses Phänomen beim besten Willen nicht erklären: „Bei Normalsterblichen bilden sich die Weisheitszähne ab ungefähr dem 12. Lebensjahr. Dass diese Zähne nicht durchbrechen, kommt zwar bei Erwachsenen hin und wieder vor. Aber dass sich die Weisheitszähne in diesem Alter noch nicht einmal mineralisiert haben, ist fürwahr eine wissenschaftliche Sensation!“

Für Dr. Herwig Kernschober, Primar für Kieferheilkunde an der MedUni Wien, ist der 73-jährige Amerikaner ebenfalls ein Mysterium: „Bei dem einen oder anderen kann es schon passieren, dass die Entwicklung und das Erwachsen-Werden etwas länger dauern. Dann kommen naturgemäß auch die Weisheitszähne verspätet. Doch eine Entwicklungsretardierung über das 30. Lebensjahr hinaus bzw. ein derartiges Milchbubi-Gebiss in diesem Alter ist für die Zahnmedizin schlicht nicht erklärbar!“

Während weltweit Experten und Zahnärzte vor einem absoluten Rätsel stehen, kursieren im Netz bereits erste wilde Spekulationen. So wie beispielsweise der Verdacht, der 73-Jährige könnte aus einem chinesischen Versuchslabor stammen.

Wie auch immer: Wenn dem Betroffenen das Erwachsen-Werden tatsächlich noch ein Anliegen ist und er möchte, dass das mit den Weisheitszähnen noch etwas wird, sollte der Mann besser ordentlich einen Zahn zulegen!