Aufatmen bei Kopf­läu­sen: Wie­der­öff­nung von Schu­len und Kin­der­gär­ten dürfte Fort­be­stand sichern

Lockdown gefährdet Artenvielfalt: Kopfläuse akut vom Aussterben bedroht
Bild-Quelle: Gilles San Martin from Namur, Belgium – Male human head louse. Uploaded by Jacopo Werther, CC BY-SA 2.0, Link

Handel, Gastronomie, Künstler, Tourismus, Eltern – sie alle mögen betroffen sein. Doch keinen hat der Corona-Lockdown samt den damit einhergehenden Kindergarten- und Schulschließungen so heftig getroffen wie sie: Kopfläuse. Hatte schon das erste Herunterfahren im Frühjahr samt Social Distancing ihre Population massiv dezimiert, kämpften die zierlichen Tierchen im zweiten Lockdown ums nackte Überleben!


Entsprechend groß war das Aufatmen heute Nachmittag unter Kopfläusen, als bekannt gegeben wurde, dass Kindergärten und Schulen bald schon wieder ihre Pforten öffnen würden. Kopflaussprecher Erwin B.: „Wir haben immer betont, dass soziale Kontakte gerade in dieser Altersgruppe enorm wichtig – wenn nicht sogar überlebensnotwendig – sind. Entsprechend happy sind wir, dass nun Kurz sei Dank wieder aufgesperrt werden soll!“

Es tue ihm persönlich zwar leid, dass die Kinder im Unterricht ab sofort ständig eine Maske tragen müssten, dies sei aber durchaus zumutbar, so Erwin B.: „Hauptsache die Kinder dürfen endlich wieder wie gewohnt in diesen für alle Beteiligten so notwendigen pädagogischen Einrichtungen ihre Köpfe zusammenstecken!“

Aus Kopflaus Helga spricht die pure Erleichterung: „Um es mit Alexander van der Bellen zu sagen: ‚Das war echt arschknapp!'“. Sie hatte Riesenglück, verdankt sie doch ihr Überleben und das ihrer Brut einzig und allein einer heimlichen Lockdown-Geburtstagsparty einiger Querdenker-Kinder!

Zwar schmerze es, dass einige Schüler weiterhin beim Distance Learning verbleiben würden, so Kopflaussprecher Erwin B., doch vor allem auf Grund der Kindergartenöffnungen sei man vorsichtig optimistisch, dass sich die Läusepopulation in den kommenden Wochen einigermaßen erholen werde: „Aber eines muss allen klar sein: Soziale Kontakte ja, aber natürlich mit Maß und Ziel. Denn ein dritter Lockdown – das würde uns alle definitv den Kopf kosten!“