Trumps geheimes Telefonat mit Kim Jong-un

Bild-Quelle: Pixabay und Benutzer P388388 auf Wikimedia Commons Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link

Über die Telefonate von Donald Trump mit dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto und dem australischen Premier Malcolm Turnbull wurde zur Genüge berichtet. Doch der Entenpost, die einmal mehr ihrem Ruf als das Qualitätsmedium für investigativen Journalismus im deutschsprachigen Raum gerecht wird, wurde ein geheimer Telefonmitschnitt zugespielt, in dem der amerikanische Präsident Donald Trump mit dem Diktator Nordkoreas, Kim Jong-un, unerwartet freundschaftliche und bewundernde Worte austauscht. Lesen Sie nur bei uns und exklusiv die Abschrift dieses Gesprächs, das bereits vor einigen Wochen stattgefunden hat.



DT: Howdie Kim, alles roger in Kambodscha?

KJU: Ach Don, du und Geo, das wird nix mehr. Aber das macht dich wahrscheinlich so beliebt beim Volk – du bist einer von ihnen!

DT: So ist es, immer volksnah bleiben. A propos beliebt: Stimmt es, dass dich in deinem Land alle mögen und dich sogar mit ‚Oberster Führer‘ anreden?

KJU: Logo, schau dir die Menschenmassen an, die mir zujubeln. Angefangen bei den Kids bis zu den Oldies. Und wenn du so aussiehst wie ich, dann lieben dich natürlich besonders die Frauen!

DT: Ha, da geht’s dir wie mir! Noch was scheinen wir gemeinsam zu haben: Im Ausland zerreißen sich alle das Maul über uns. Geht dir das nicht auch voll auf den Sack?

KJU: Ist mir megablunzn! Entscheidend ist, dass du haufenweise Bomben hast, dann können alle reden, was sie wollen. Nur wenn du auf einem Riesen-Waffen-Arsenal sitzt, hältst du das Ruder fest in der Hand.

DT: Sounds great, muss ich mir merken. Du und sag, deine Grenzen sind echt megadicht?

KJU: Da kommt nicht mal eine Maus rein. Wichtig ist, dass du massenweise Leute hast, die auf alles schießen, was sich dort bewegt. Ist ein super Beschäftigungsprogramm, schafft Jobs Ende nie! Und die Waffenlobby, die findet das Ganze sowieso geil!

DT: Cool, schreib ich mir gleich auf. He, sag mal, gibt’s bei euch im Land auch so unverschämte Medien?

KJU: Nö, das wird bei uns gleich im Keim erstickt. Dafür gibt’s ja schließlich Folter. Waterboarding beispielsweise funktioniert immer. Glaube mir, widerspenstige Journalisten werden dich nach sowas lieben. Und gelegentlich muss man halt noch härtere Maßnahmen ergreifen.

DT: Wow, verstehe. Hast du sonst noch ein paar Tipps für mich?

KJU: Immer unberechenbar bleiben. Sobald du durchschaubar wirst, bist du nur noch einer unter vielen. Handle irrational, so hältst du alle in Atem. Und trau niemandem, nicht einmal deiner Familie. Und noch eins: Tausche häufig deine Einflüsterer aus. Die können mit der Zeit nämlich ganz schöne Besserwisser werden, das nervt.

DT: Damn it, Kim, du bist eine Wucht! Echt krass, was du alles drauf hast.

KJU: Tja, wie der Vater, so der Sohn. Das liegt bei uns wohl im Blut. Aber sorry Don, ich muss dich jetzt aus der Leitung schmeißen, die Japsen werden ein bisschen frech. Es wird Zeit für einen Atombombentest, das hilft immer!

DT: Alles klar. Wenn sie dir mal ausgehen sollten, du weißt ja, wen du jederzeit anrufen kannst. Wäre ja ewig schade, wenn wir die einfach verschrotten würden. Ha ha, muss man ja nicht gleich an die große Glocke hängen.

KJU: Gebongt, Kumpel. Halt die Ohren steif.


Soweit Trumps geheimes Telefonat mit Kim Jong-un, das im Unterschied zu jenem mit Mexiko und Australien mehr als harmonisch abgelaufen ist. So manches Verhalten des US-Präsidenten dürfte damit wohl ‚verständlicher‘ geworden sein. Und machen wir uns besser schon mal auf weitere, nicht immer ganz nachvollziehbare Aktionen aus dem Weißen Haus gefasst …

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