Endlich: Impfstoff gegen Impfkrankheit

Bild-Quelle: Pixabay

Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass Sie nicht besonders gut schlafen konnten? Oder haben Sie sich vielleicht gar schon einmal beim Masturbieren erwischt? Geht es nach Heilpraktikerin Zita Schwyter aus Uznach (Schweiz), dann ist die Ursache dafür glasklar: Es handelt sich um Symptome der Impfkrankheit, sprich unerwünschte Nebenwirkungen, die durch das Impfen verursacht werden. Und in letzter Zeit gibt es offenbar immer mehr Menschen, die die Impfkrankheit mehr fürchten als jene Krankheiten, vor denen die Impfungen schützen!


Was in der Politik wunderbar klappt, funktioniert natürlich auch beim Thema Gesundheit bestens: Mit Ängsten, die oft statistisch nicht rational erklärbar sind, lässt sich trefflich Stimmung machen. Und wie in der Politik stoßen auch auf diesem Gebiet konkrete Zahlen und wissenschaftlich belegte Fakten häufig auf taube Ohren. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat seit vielen Jahren vergeblich versucht, die Impfgegner auf diese Art und Weise zu überzeugen. Doch anstatt die Zahl der Gegner zu dezimieren, war diese zuletzt sogar im Steigen begriffen. Und in manchen, vornehmlich westlichen Wohlstandsländern scheinen sich die Impfverweigerer gar wie eine Epidemie auszubreiten.

Das hängt paradoxerweise damit zusammen, dass jene Krankheiten, gegen die geimpft werden sollte, in diesen Ländern so gut wie ausgerottet wurden und somit offenbar ihren Schrecken verloren haben. Und so kann es dann schon vorkommen, dass grausliche Impfkomplikationen wie Schlafstörungen oder eben Onanieren als wesentlich bedrohlicheres Szenario wahrgenommen werden als beispielsweise eine völlig abstrakte Gefahr namens Polio!

Während also früher Pest und Cholera die Menschheit in Angst und Schrecken versetzten, fürchten heutzutage immer mehr Menschen ein Immunserum wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser. Doch Hoffnung naht, denn die WHO hat offenbar ein probates Mittel gefunden, das den Impfgegnern ein für allemal den Wind aus den Segeln nehmen dürfte: Einen Impfstoff gegen die Impfkrankheit!

Diese Mutter aller Impfungen macht laut einer Aussendung der WHO ‚immun gegen jegliche Nebenwirkungen, die in äußerst seltenen Fällen bei den bisherigen Impfungen eintreten konnten‘. Eigentlich fast unglaublich, dass die Weltgesundheitsorganisation nicht schon längst ein derartiges Serum auf den Markt gebracht hat! Und es gibt bereits erste, kleine Erfolgserlebnisse: So konnte beispielsweise in Innsbruck eine komplette Waldorfschule mit dem neuen Impfstoff durchgeimpft werden und es konnten unmittelbar im Anschluss bei allen Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Lehrkörper gleich sämtliche im Impfplan des Gesundheitsministeriums empfohlenen Schutzimpfungen nachgeholt werden.

Wir von der Entenpost wollten von der WHO wissen, ob der neue Impfstoff tatsächlich auch vor Masturbation schützt. In der schriftlichen Replik der Gesundheitsorganisation hieß es dazu lapidar: „Wer Masturbation als gesundheitsschädigende Nebenwirkung einstuft, dürfte selbst einer Nebenwirkung zum Opfer gefallen sein. Letztere wird im deutschsprachigen Raum gerne als Hirnwichsen bezeichnet und ihr gilt unser ganzes Augenmerk: Nämlich einen Impfstoff zu finden, der Hirnumnachtungen dieser Art den Garaus macht!“

Sollte dieses Wundermittel gefunden werden, würde das mit ziemlicher Sicherheit sogar Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks in den Schatten stellen!

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Sensation in St. Moritz: Tessa Worley doch nicht RTL-Weltmeisterin

Riesenüberraschung bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz: Während bisher alle von einem Favoritinnen-Sieg Tessa Worleys beim gestrigen Riesenslalom ausgegangen...

Schließen