Geniale Marktlücke entdeckt: Katzenfutter ‚AusMaus‘ ab sofort bei Fressnapf

Bild-Quelle: Pixabay

Eigentlich unfassbar: 97,8% der Bevölkerung assoziieren die beiden Wörter ‚Katze‘ und ‚fressen‘ instinktiv mit dem Begriff ‚Maus‘. Weitere 1,5% denken zumindest indirekt an Maus – ihnen fällt zu diesen beiden Begriffen spontan die Zeichentrick-Serie ‚Tom & Jerry‘ ein. Doch wenn man im Supermarkt oder Fachgeschäft für Tiernahrung durch die Regale mit Katzenfutter geht: Hühnerfilet, Truthahn-Brust, Atlantik-Thunfisch, Lachs, Kalbfleisch und gar Muscheln oder Garnelen! Die Handelskette Fressnapf ist auf diese unglaubliche Diskrepanz – spät aber doch – aufmerksam geworden und bietet ab sofort das Katzenfutter ‚AusMaus‘ in diversen Sorten zum Verfkauf.


Dazu Fressnapf-Pressesprecher Detlef Ahrens: „Man möchte meinen, da hat wer den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen. Whiskas, Brekkies, Sheba & Co. überbieten sich mit den aberwitzigsten Sorten: Zarte Putenhäppchen in heller Sauce, Kaninchen spezial mit Gemüse, und weiß die Katz was sonst noch alles. Dabei ist es doch so naheliegend, was Katzen tatsächlich kaufen würden!“

Selbst sei man allerdings auch erst bei einem Besuch einer Volksschulkindergruppe aufmerksam geworden, als einer der Schüler nachgefragt habe, ob es denn bei all den Sorten kein Mausgeschnetzeltes gebe. Pressesprecher Ahrens: „Bei der nächsten Vorstandssitzung hat jemand von diesem Ereignis erzählt und das Thema wurde daraufhin sofort aufgegriffen. Reizvoll war für das Management vor allem, dass es neben der Hausmaus eine große Anzahl weiterer Mäusearten gibt, so dass man den Katzenbesitzern ein vielfältiges Sortiment aus verschiedensten Mausfleischsorten anbieten kann.“

Rasch wurde die Eigenmarke ‚AusMaus‘ konzipiert und diverse Mäusearten ausprobiert. Dazu Detlef Ahrens: „Der Klassiker bei unseren Stubentigern ist natürlich die Hausmaus. Auch Ährenmaus findet geschmacklich großen Anklang. Samtpfoten mit Gourmet-Gaumen empfehlen wir hingegen Ceylon-Stachelmaus-Filets. Dafür muss der Konsument allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen.“

Wer es hingegen besonders billig haben möchte, dem sei ‚AusMaus Pharma+‘ ans Herz gelegt: Labormäuse, die zu Versuchszwecken in der Pharma- und Kosmetikbranche oder für die Neurobiologie massenhaft abgemurkst werden und nach getaner Forschungsarbeit üblicherweise einfach in der Tierkadaverentsorgung landen, erfahren bei ‚AusMaus Pharma+‘ in Zukunft eine sinnvolle Weiterverwendung. Fressnapf ist besonders stolz, hier eine gemeinsam mit der Tierschutzorganisation Vier Pfoten erarbeitete Alternativlösung gefunden zu haben.

Sollten die diversen AusMaus-Sorten bei den Konsumenten – und natürlich bei den geliebten Vierbeinern – gut angenommen werden, dürften schon bald weitere Sorten wie Reisfeldmaus, Ostafrikanische Zwergmaus und natürlich eine Bio-Variante folgen. Und es ist damit zu rechnen, dass Whiskas & Co. im Erfolgsfall rasch nachziehen werden. So mancher Thunfisch und Truthahn wird in Hinkunft wohl erleichtert aufatmen können!

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Priestermangel: Kirche testet Seelsorger-Androiden ‚Sacerdos‘

Seit vielen Jahren kämpft die römisch-katholische Kirche in Europa nun schon mit dem akuten Problem des Priestermangels. Immer wieder wurden...

Schließen