Sensation bei FIFA-Weltrangliste: Deutsche Drei­fach­führung unter­streicht DFB-Dominanz

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Auch wenn es nach der Galavorstellung beim Confederations Cup nicht wirklich überrascht – eine kleine Sensation ist sie doch, die Dreifachführung für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in der neuesten FIFA-Weltrangliste! Während der frischgebackene U21-Europameister praktisch aus dem Nichts den Sprung auf Platz drei schaffte, katapultierte sich die B-Mannschaft – auch bekannt unter dem Namen Perspektivteam – nach dem Sieg des Konföderationen-Pokals auf Platz zwei und zog gleichzeitig das A-Team mit nach vor auf Rang eins.


FIFA-Boss Gianni Infantino rechtfertigte dieses ungewöhnliche Ranking bei der Präsentation der aktuellen Weltrangliste folgendermaßen: „Bei den Deutschen ist es momentan komplett egal, wen Jogi Löw spielen lässt, die gewinnnen trotzdem alles. Wenn sie dürften, würden die wahrscheinlich sogar U14-Spieler auflaufen lassen. Und da sich A-Team, B-Team und die U-21-Mannschaft gegenseitig Spieler borgen, waren wir gezwungen, diese Überlegenheit der deutschen Kicker auch in der aktuellen FIFA-Weltrangliste abzubilden!“

Da das Spiel der Deutschen teilweise bereits an Verhöhnung des Gegners grenzt, werden die Rufe nach Sonderregeln für den DFB bei internationalen Bewerben laut. So fordern Länder wie Brasilien oder Italien zwecks Chancengleichheit und im Sinne des Fair Play Gedankens, dass die DFB-Kicker ihre Tore nur noch per Fallrückzieher und ausschließlich mit dem schwachen Fuß erzielen dürfen.

Die deutsche Vormachtstellung im Fußball dürfte sich offenbar auch auf künftige WM- und EM-Qualifikationen auswirken. So überlegt die FIFA allen Ernstes, Deutschland mit gleich drei Mannschaften antreten zu lassen. Infantino: „Die europäischen Teams werden sich künftig warm anziehen müssen. Die einzige Hoffnung für die Oranjes und andere Jausengegner wird sein, dass die Deutschen bei der Gruppenauslosung Pech haben und sich gegenseitig aus der Quali werfen.“

Besonders bitter dürfte die aktuelle Weltrangliste vor allem für die österreichische Nationalmannschaft sein, wurde das ÖFB-Team von Marcel Koller doch gar von der deutschen U16 überholt und um einen Platz auf Rang 38 verdrängt. Um wieder den Anschluss zu finden, heißt es für österreichische Spieler künftig wohl, auf sportlich wenig sinnvolle Legionärs-Experimente in B-Ligen wie der Primera División oder der Premier League zu verzichten und zu versuchen, gleich in der deutschen Bundesliga unterzukommen, um sich dort an das Maß der Dinge im internationalen Fußball heranzutasten. Und das, obwohl die Deutschen dafür bekannt sind, dass sie im Vergleich zu anderen Ligen ihren Kickern einen Schas zahlen. Wer weiß, vielleicht ist ja sogar das das Geheimnis hinter dem momentanen Erfolg!

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