Nikotin-Entzug: Strache unterschreibt versehentlich Don’t Smoke-Volksbegehren

Bild-Quellen: Emil Goldberg (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons & Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP
Da sieht man, wohin das Rauchverbot in der Gastronomie führen kann! Ausgerechnet Vizekanzler Heinz Christian-Strache, der hauptverantwortlich dafür ist, dass das geplante Rauchverbot in der Gastronomie hierzulande aufgehoben wird, unterlief in einem rauchfreien Restaurant in Pyeongchang ein ungewolltes Missgeschick: Der FPÖ-Chef setzte – wohl unter Einfluss des Nikotin-Entzugs – seine Online-Unterschrift versehentlich unter das Don’t Smoke-Volksbegehren!


Der FPÖ-Chef zur Vorgeschichte des Hoppalas: „Wie Sie wissen, bin ich ein glühender Verfechter der Direkten Demokratie! Deshalb habe ich mir vor meinem Abflug zu den olympischen Winterspielen nach Südkorea noch schnell die Handy-Signatur freischalten lassen, um gleich einmal das Unterschreiben eines Volksbegehrens im Internet auszuprobieren. Auf Grund der Server-Probleme im Ressort vom Kickl musste ich dieses Vorhaben dann allerdings auf meinen Aufenthalt in Pyeongchang verschieben!“

Doch während man sich im Raucherparadies Österreich noch so gut wie überall eine anheizen kann, sind die Orte dafür in Südkorea ziemlich spärlich gesät. Kein Wunder also, dass Strache in dem Nichtraucher-Lokal in Pyeongchang schon leicht kribbelig war, als er zwischen Miso-Suppe und Acht Schätzen mit knuspriger Ente endlich einen Moment Zeit dafür fand, auf seinem Smartphone die Seite des Innenministeriums aufzurufen. Wahrscheinlich auf Grund des Nikotinentzugs wollten die Finger jedoch nicht mehr so wie gewollt und deshalb dürfte der verhängnisvolle Patzer passiert sein: Anstatt des Buttons für die Unterstützung des Frauenvolksbegehrens erwischte Strache ausgerechnet die Schaltfläche für das Don’t Smoke-Volksbegehren – und schon war es geschehen!

Erst auf der abschließenden Bestätigungsseite sei Strache das Malheur aufgefallen. Jedoch: Was liegt, das pickt, denn eine Rücknahme einer einmal getätigten Unterschrift ist laut Innenministerium derzeit nicht vorgesehen, so dass Strache tatsächlich einer der über 300.000 Unterstützer ist, die sich bereits gegen die Aufhebung des Rauchverbots in der Gastronomie ausgesprochen haben. Da wird sich so mancher FPÖ-Wähler wohl an den Bibelspruch erinnert fühlen: „Zigaretten predigen aber qualmfreie Frischluft inhalieren!“

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