Groundhog Day 2: Theresa May statt Bill Murray in Neuauflage des Klassikers

Theresa May mit Murmeltier
Bild-Quellen: Controller of Her Majesty’s Stationery Office, OGL 3, Link & Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

Die grandiose Filmkomödie ‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘ aus dem Jahr 1993 erfährt eine Neuauflage: Statt Bill Murray, der in dem Klassiker aus den 90ern den zynischen TV-Wetteransager Phill Connors spielt und dort den selben Tag immer wieder aufs neue erlebt, übernimmt die britische Komikerin Theresa May in ‚Ground Hog Day 2: Einmal geht’s noch!‘ die Hauptrolle – und stellt dabei sogar Monty Python’s absurden Humor in den Schatten!


Wie Murray im ersten Teil sitzt auch Theresa May in der Neuauflage des Klassikers in einer Zeitschleife fest. Schauplatz ist dieses Mal jedoch nicht die Kleinstadt Punxsutawney mit ihrem berühmten ‚Tag des Murmeltiers‚, sondern das britische Parlament: Dort mimt May eine verzweifelte Premierministerin, die Tag für Tag aufs neue und ohne wirkliche Aussicht auf Erfolg über ein Vetragswerk abstimmen lässt.

Die nach ‚Life of Brian‘ wohl schrägste Komödie von der Insel seit langem lebt vor allem davon, dass im Unterschied zum Original nur die Hauptdarstellerin selbst in der Zeitschleife gefangen ist, während alle anderen die wiederkehrenden Abstimmungen im Parlament schon zum x-ten Mal erleben.

Ein völlig durchgeknallter US-Präsident, reihenweise entnervte Politiker in Brüssel und britische Abgeordnete, die selbst nicht so genau wissen, was sie eigentlich wollen, machen den Film zu einem wahren Slapstick-Feuerwerk.

Die ulkige Posse findet ihr Happy End letztlich darin, dass die Premierministerin ihren Deal durchbringt, als die Parlamentarier irrtümlich glauben, es ginge in der 37. Auflage der Abstimmung in Wirklichkeit um eine Senkung der englischen Biersteuer.

Filmkritiker sind sich nicht ganz einig, ob ‚Ground Hog Day 2: Einmal geht’s noch!‘ für den Oscar als beste Komödie oder als bester Dokumentarfilm nominiert werden soll. Unser Résumé fällt eindeutig aus: Beides!