Aufbackbrötchen über Nacht: Sous-vide-Methode unter Bett­decke der Frau

Über Nacht ofenfrisches Gebäck mittels Sous-vide unter der Bettdecke der Frau
Bild-Quellen: Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

Patrick F. und seine Gattin Evelyn genießen seit einiger Zeit jeden Morgen herrlich duftende Aufbackbrötchen. Das Besondere daran: Das Gebäck stammt nicht, wie viele vielleicht vermuten würden, aus dem morgendlich angeheizten Backrohr, sondern wurde über Nacht unter der Bettdecke seiner Frau im schonenden Sous-Vide-Verfahren knusprig braun gebacken!


Patrick selbst stolperte zum ersten Mal über das Vakuumgaren, als es bei einem befreundeten Paar zum Abendessen Rotkraut, Kroketten und extrem leckere Entenbrustfilets gab. Letztere waren eingeschweißt in Plastik, bei niedriger Temperatur und über einen langen Zeitraum zartrosa gegart worden, wie ihm der Gastgeber auf Nachfrage mitgeteilt hatte.

Da seine Gattin Evelyn zu jener Spezies Frau gehört, der es im Bett trotz zweifacher Daunendecke, Wärmeflasche, einem Extrapaar Socken und ganzjährig Flanell-Pyjama noch immer nicht warm genug sein kann, kam Patrick auf die geniale Idee, seiner Gattin über Nacht heimlich eine Packung Aufbackbrötchen unter die Decke zu stecken.

Und siehe da – die gefühlten 65° Celsius im Bett seiner Frau samt einer Backdauer von circa 8 Stunden erwiesen sich als geradezu ideal: Am Morgen waren die Aufbackbrötchen goldbraun, innen herzhaft weich und außen herrlich knusprig!

Seither genießt das Paar zum Frühstück regelmäßig das ‚bettfrische‘ Morgengebäck. Patrick F. hat vosorglich schon mal den Hersteller – Sinnack Backspezialitäten – informiert und darum gebeten, die klimaschonende Sous-vide-Methode als zusätzliche Variante in die Backanleitung aufzunehmen.

Und der findige Ehemann hat bereits weitere Pläne: Nächste Woche soll getestet werden, ob das Verfahren auch für Tiefkühl-Pizza geeignet ist. Gegebenenfalls werde man bei der dazu erforderlichen Temperatur noch mit einer zweiten Wärmeflasche unter der Bettdecke nachhelfen. Seine Frau hätte laut Patrick jedenfalls nichts dagegen!

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