Tirol setzt im Winter voll auf Pre-Ski: Hüttengaudi künftig schon vor dem Skifahren

Nach Apres-Ski-Verbot setzt man in Ischgl auf Hüttengaudi vor dem Skilauf
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Skilauf und im Anschluss per Einkehrschwung zur Hüttengaudi. Das ist für die meisten Skifans so sicher wie das Amen im Gebet. Doch geht es nach Bundeskanzler Sebastian Kurz, ist damit in der kommenden Saison Schluss: Ein Après-Ski-Verbot soll dafür sorgen, dass sich ein Corona-Fiasko wie vergangenen März in Tirol nicht wiederholt.


Das wiederum scheint für die Mehrzahl der Tourismusbetriebe in Österreichs Wintersportgebieten unvorstellbar, schließlich werden gut 95% des Gesamtumsatzes allein mit Jägermeister, Flügerl & Co. nach der letzten Bergfahrt erwirtschaftet.

Doch Tirols Landeshauptmann Günther Platter dürfte nun glücklicherweise einen rechtskonformen Ausweg gefunden haben, der für alle Seiten eine gangbare Lösung darstellen könnte: Pre-Ski heißt das Zauberwort bzw. der neue Trend in der kommenden Saison, bei dem schon vor dem Skifahren ordentlich mit Jagatee und DJ Ötzi aufgewärmt wird!

Tirols Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg ist zuversichtlich, dass sich die umgekehrte Abfolge von Barkonsum und Skilauf sogar positiv auf den Umsatz der Wirte auswirken werde: „Früher war es ja häufig so, dass die Wintergäste nach dem Skifahren schon ein wenig müde waren und daher oft bereits bei eineinhalb Promille schlapp gemacht haben. Beim nun angedachten Pre-Ski sind die Leute noch frisch und munter, da geht mit Sicherheit wesentlich mehr!“

Wer weiß, vielleicht macht die innovative Idee aus Tirol ja österreichweit Schule und Schifoan kann trotz Corona auch im kommenden Winter wieder zum Leiwaundsten werden was man sich nur vorstellen kann?!