Jung­priester­ka­len­der: 12 sinn­liche Bil­der fürs Kir­chen­jahr 2021

Vorbild Jungbauernkalender: Helden der Kanzel
Bild-Quelle: Pixabay; Bildbearbeitung mit GIMP

Was bei Jungbäuerinnen und Jungbauern längst gang und gäbe ist, hält nun erstmals auch beim Klerus Einzug: Der Jungpriesterkalender 2021 zeigt die schönen und sinnlichen Seiten der Seelsorge und der priesterlichen Arbeit. Das fotografische Kunstwerk stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass junge Priester auch ohne Talar und Weihwasserwedel durchaus eine gute Figur zu machen verstehen!


Der Kalender ist das nach außen getragene Zeichen für einen fundamentalen Wandel in der jüngeren Priesterschaft, so Kardinal Christoph Schönborn anlässlich der Präsentation des Kalenders. Der Wiener Erzbischof gegenüber Medienvertretern: „Mit diesem Kalender wollten wir nicht nur mit dem eher biederen und oftmals verzopften Image des Priestertums aufräumen, er soll auch das neue Selbstbewusstsein der Seelsorger und die teils massiven Veränderungen in unserer Branche widerspiegeln.“

Unter dem Motto ‚Helden der Kanzel – wie Gott sie schuf‘ hat das Fotografenduo Sabrina Serdar und Zvonko Mladeinovic der Erzdiözese Salzburg zwölf fesche österreichische Jungseelsorger eindrucksvoll und nach dem Vorbild Adam und Evas ganz ohne liturgische Gewänder in Szene gesetzt.

Um den Fokus ausschließlich auf die abgebildeten Protagonisten zu legen, hat man bewusst auf Bibelzitate und sonstigen religiösen Schnickschnack verzichtet. In dem komplett in schwarz-weiß gehaltenen Kalender sind gerade einmal die kirchlichen Feiertage rot hervorgehoben. Er ist online bei allen Diözesen in Österreich bestellbar – und wer jetzt rasch zugreift, spart sich noch bis Ende November die Versandkosten!

Sollte der Jungpriesterkalender ein kommerzieller Erfolg sein, so Kardinal Schönborn, könne man nächstes Jahr zusätzlich auch über einen Jungnonnen- oder gar einen Ministrantenkalender 2022 nachdenken.