Auch Hartinger-Klein nimmt Aus­zeit: Sozial­ministerin geht in Bildungs­karenz

Bild-Quelle: Johannes Zinner – Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und KonsumentenschutzAbteilung Kommunikation und Service, CC BY 4.0, Link

Nach der Baby-Pause von Umweltministerin Elisabeth Köstinger sowie dem angekündigten Papa-Monat von Vizekanzler Heinz-Christian Strache nimmt sich nun ein weiteres Regierungsmitglied eine Auszeit: Gesundheits- und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein hat angekündigt, ab November für ein ganzes Jahr in Bildungskarenz gehen zu wollen.


Die spektakuläre Hochzeit von Außenministerin Karin Kneissl samt Meniskuseinriss beim Tanz mit Russlands Präsident Wladimir Putin, die diversen Erfolge von Star-Aufdecker Johann Gudenus, das sensationelle Geheimtreffen von Innenminister Herbert Kickl mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un oder unlängst die Meldung vom bevorstehenden Nachwuchs im Hause des Vizekanzlers hatten in den vergangenen Wochen die Schlagzeilen aus dem Kreis der FPÖ-Familie dominiert.

Um die Sozialministerin, die zu Beginn der neuen Regierung häufig für spektakuläre Schlagzeilen gesorgt hatte, war es hingegen zuletzt eher ruhig geworden. Seit der Präsentation ihres Bestseller-Buchs ‚Schlank in einem Monat: Die 150-Euro-Hartinger-Klein-Diät‚ war die Gesundheitsministerin in der Öffentlichkeit in den vergangenen Wochen nur noch selten auffällig geworden – und das, obwohl die Regierung in dieser Zeit die Reform der Sozialversicherungen präsentiert hatte.

Nun sorgt die Ministerin mit der Ankündigung einer einjährigen Bildungskarenz wieder für Schlagzeilen. Hartinger-Klein zur geplanten Auszeit gegenüber der APA: „Lebenslanges Lernen gilt natürlich nicht nur für den Kleinen Mann oder die Hausfrau. Die letzten Monate haben gezeigt, dass man auch als Ministerin durchaus noch dazulernen kann! Ich möchte diese Zeit gerne nutzen, um ein paar weiterführende AMS-Kurse zu besuchen. Und vielleicht geht sich auch noch eine Ausbildung zur Energetikerin aus, dann hätte ich so wie die Kollegin Schramböck ebenfalls ein zweites Standbein.“ Denn in der Politik – das habe das Beispiel Christian Kern gezeigt- wisse man schließlich nie, ob man so ein zweites Standbein nicht schon morgen bestens gebrauchen könne, so Hartinger-Klein.

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